Natürlich gelten gerade bewährte Hausmittel als das Nonplusultra, wenn Zipperlein einen plagen oder wenn Viren einen mit Erkältung oder einer Gastro-Enteritis überziehen wollen. Zu einer abwechslungsreichen Ernährung gehören natürlich besonders Bewegung oder auch klassischer Sport zur besten Vorbeugung. Ob es sich dabei um Walking, Schwimmen, Radeln, Gymnastik oder T’ai Chi oder Qi Gong, Golf oder Tennis handelt, ist dabei völlig unerheblich, so lange einem die Bewegung oder der Sport wirklich gut tun. Doch nicht nur Sportunfälle können einen Menschen plötzlich gebrechlich machen, sondern auch das Alter an sich, das leider einige zu Pflegefällen machen kann. Dann stellt sich die Frage, ob eine Pflege in einer Einrichtung oder eine rund-um-die-Uhr-Pflege zu Hause das bessere Heilmittel der Wahl darstellt.
Vielen ist klar, dass eine Unterbringung in einem Pflegeheim, nicht die beste Umgebung für eine Genesung darstellt. Die Heilerfolge in der gewohnten Umgebung sind bekannt, besonders wenn eine 24 Stunden Pflege auch in den heimischen Wänden garantiert ist. Damit den Betroffenen auch wirklich geholfen werden kann, hat im Mai 2011 die Bundesregierung extra ein neues Gesetz in den Gang gebracht. Es ist nämlich zuvor durchaus bekannt gewesen, dass besonders die häusliche Vollzeitpflege einen sehr großen Kostenpunkt darstellt, der nicht alleine mit den Mitteln einer Pflegeversicherung und eigenen Geldmitteln bewerkstelligt konnte. Aus diesem Grund wurde erlaubt, dass kostengünstigere Pflegekräfte aus Polen in Deutschland ohne spezielle Erlaubnisse tätig sein dürfen.
Zwar gelten auch für die polnischen Pfleger die gesetzlichen Mindestlöhne, jedoch wurde festgestellt, dass die auf Pflegekräfte aus Polen spezialisierten Agenturen, einen besseres Nutzen-Kosten-Verhältnis anbieten als die bisherigen Pflegemodelle. Pflegekräfte Polen bieten nicht nur die Auswahl der geeigneten Kraft an, sondern fungieren wie Zeitarbeitsagenturen, so dass nur der Kostensatz an die Agentur bezahlt werden muss und sämtliche Arbeitsverhältnisse nur zwischen der Pflegekraft und der Agentur laufen. Dabei können die Anteile der Pflegeversicherung meist gut geschrieben werden.
Die Pfleger kümmern sich nicht nur um die typischen Tätigkeiten einer Krankenschwester, sondern sorgen sogar auch für einen ordentlichen Haushalt, Unterhaltung und Ansprache und tragen dazu bei, dass auch die Mobilisation und leichte Übungen der Bewegungstherapie nicht zu kurz kommen. Somit soll sichergestellt werden, dass der Krankheitsstand sich nicht verschlechtert, sondern idealerweise stabil bleibt und die Hoffnung auf Genesung in realistische Nähe rückt.