Für viele Menschen mit gesundheitlichen Belastungen bedeuten Hausmittel im Alltag Linderung für Schmerzen oder andere Beschwerden. Doch wie stet es mit Reisen? Wer sich für einen Urlaub in Europa entscheidet, kann meist auf seine normalen Mittel zugreifen oder sich alles Nötige organisieren. Doch gerade Fernreisen sorgen für Probleme. Auf der einen Seite möchte man bei dem eingeschränkten Gepäck auf Flugreisen ungerne viele Mittel mitnehmen, nur um sie evtl. gar nicht zu brauchen. Auf der anderen Seite kann man nie sicher sein in einem fremden Land auch wirklich all das zu finden, was bekannt und gewohnt ist.
Bei chronischen oder häufigen Beschwerden ist es ratsam, alles einzupacken, was der eigene Körper gewöhnt ist und was ihm gut tut. Doch kommen viele Erkrankungen auch plötzlich und sich darauf vorzubereiten ist quasi unmöglich. Hilfreich können in solchem Fall ärztlich begleitete Reisen sein. Denn ein erfahrener Arzt kann häufig die eigene Hausbibliothek ersetzen und hilfreiche Ratschläge geben, wie man in fremden Ländern Ersatz für bestimmte Dinge bekommt. Je unwegsamer die Umgebung der Reise desto wahrscheinlicher ist es sogar, das auch ein begleitender Arzt auf Hausmittel zurückgreifen wird. So fällt es auch einem Schulmediziner mitten in Afrika schwer eine Apotheke mit deutschem Standard zu finden.
Eine andere Möglichkeit ist es, sich vor Ort zu informieren und auf „fremde“ Hausmittel zu setzen. So kennen auch Asiaten, Afrikaner und andere Menschen den einen oder anderen Kniff um sich zu helfen. So kann eine Reise natürlich auch dafür sorgen, den eigenen Erfahrungsschatz anzureichern und andere Hausmittel kennen zu lernen. Dies gilt natürlich nicht für den Strandurlaub auf den Malediven, aber wer tief in eine Kultur eintaucht sollte die Augen offen halten und Einheimische einfach ansprechen, welche Mittel sie kennen. Die meisten Menschen sind hilfsbereiter als man denkt und geben gerne Tipps aus dem eigenen Erfahrungsschatz.