Schmerzen im Lendenbereich – häufig verbunden mit Erbrechen und Übelkeit – sind oftmals die von Betroffenen beschriebenen Auswirkungen beim Abgang eines Nierensteins.
Nierensteine (auch Nephrolithen; eine Ansammlung von vielen kleinen Nierensteinen wird auch Nierengrieß genannt) sind Ablagerungen von Salzen.
Wandern diese Steine in den Harnleiter, können sie sich an Engstellen festsetzen. Durch eine krampfartige Muskelkontraktion kommt es zu Schmerzen (der sog. Nierenkolik). In der Regel ist dann auch Blut im Urin sichtbar oder zumindest labortechnisch nachweisbar. Ggf. kann es zu einem Urinstau kommen. Das kann zu einer Beschädigung der betroffene Niere und zur Nierenbeckenentzündung führen.
Ein direktes Hausmittel gegen Nierensteine gibt es nicht – aber man kann vorbeugen. Das wirksamste Mittel ist dabei die Flüssigkeit. Neben der Menge ist auch der richtige Zeitpunkt entscheidend.
Urologen empfehlen abends – vor dem Zubettgehen – noch ein Glas Kräuter- oder Früchtetee als Hausmittel zur Vorbeugung. Ein kleiner Sprizte Zitronensaft dazu hilft die Kristallisierung zu verhindern. Auch ein Glas (Mineral-)Wasser ist ein günstiges Hausmittel und nicht verkehrt.
Körperliche Aktivität und eine fett-, eiweiß und salzarme Ernährung sorgen dafür, dass sich die kleinen Steine erst garnicht in der Niere festsetzen.